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DIE HOCHZEIT DES FIGARO
Oper Bonn
Nächste Termine:
28. (Premiere), 31. Januar
3., 14., 23., Februar
2., 18. März
 
OPERNBALL
Volksoper Wien
Nächste Termine:
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DIE HOCHZEIT DES FIGARO
Staatsoperette Dresden Nächste Termine:
2., 4., 24. Februar
14., 16. März
 
Okarina Peter und Timo Dentler

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Interview zu Opernball an der Volksoper Wien
Premiere 17. Februar 2018



LE NOZZE DI FIGARO | Oper Bonn | Januar 2018
 
Für diesen atemlosen erotischen Reigen haben die Ausstatter Timo Dentler und Okarina Peter eine durchaus restaurierungsbedürftige herrschaftliche Villa auf die Drehbühne gestellt, die sehr trickreich Weite vorspielt und das Geschehen zugleich auf ein Kammerspiel zuspitzt. (…) Im Schlussbild der mit Recht heftig umjubelten Bonner Inszenierung gerät die Villa aus den Fugen, der Himmel hängt nicht voller Geigen, sondern voller Gewehre und Geweihe (der Graf ist offenbar auch ein Großwildjäger). Die Akteure gehen verwirrt von der Bühne ab, sie haben viel aufzuarbeiten.
General-Anzeiger, 30. Januar 2018, Ulrich Bumann
 
Stiehl inszeniert die Oper als klassische Komödie. (…)  In jeder Hinsicht unterstützend wirkt dabei das Bühnenbild von Timo Dentler und Okarina Peter: Zu sehen ist - das gräfliche Schloss vorstellend - ein aufgeschnittenes Puppenhaus über zwei Etagen, das sich nach Bedarf auf der Bühne dreht. Das für die Oper so wesentliche Türenmotiv bleibt in seiner Funktion erhalten, indes können Vorgänge in verschiedenen Zimmern simultan wahrgenommen werden. Zum Auftrittsduett Figaro/Susanna etwa ist der Intrigant und Grafen-Vertraute Basilio im oberen Stock mit stasi-affinem Abhör-Gerät zugange. Historisch - ablesbar an Ambiente und Kostümen - ist das Ganze nicht eindeutig situiert. (…)  Um das "Schloss" ist es erkennbar nicht gut bestellt, bröckelnde Fassaden und hängende Tapetenfetzen weisen es als Schrottimmobilie aus. Klar, die Tage dieser Herrschaftsform sind gezählt, und das erst recht im vierten Akt, wo das Anwesen dekonstruktivistisch in der Luft hängt.
Kölner Stadt-Anzeiger, 30. Januar 2018, Markus Schwering


Biographie


Seit 1999 ist Okarina Peter als freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin tätig und hat sich seitdem als eine der interessantesten Ausstatterinnen ihrer Generation etabliert. Sie arbeitet für Schauspiel und Oper – z.B. in Kopenhagen, Dresden, Mannheim, Wiesbaden und Augsburg -, wobei das Musiktheater in den letzten Jahren zu einem Schwerpunkt geworden ist. Die von ihr ausgestatteten Werke gehören häufig nicht zu den Standardwerken des Repertoires und zeugen vom großen Phantasiereichtum und der Neugier von Okarina Peter. Für Repertoireklassiker wie AIDA, ZAUBERFLÖTE, FIDELIO und TRISTAN UND ISOLDE findet sie dabei ebenso eindrückliche Theaterbilder.
Seit 1999 verbindet sie eine enge Zusammenarbeit mit dem Ausstatter Timo Dentler. 2009, 2011 und 2013 wurden Okarina Peter und Timo Dentler von der Fachzeitschrift “Opernwelt“ als beste Bühnenbildner und 2011 als beste Kostümbildner des Jahres nominiert.
Zu ihren Regisseuren zählen unter anderem Nicholas Broadhurst, Harald Fuhrmann, Stefan Huber, Roland Hüve, Immo Karaman, Axel Köhler, Peter Konwitschny, Manfred Weiß und Klaus Zehelein.
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Aktuelle Presse:

Theater Baden-Baden | FAUST II

Harald Fuhrmanns Inszenierung am Theater Baden-Baden schlägt einen Bogen zum Anfang von «Faust I» in Fuhrmanns Inszenierung vor fünfeinhalb Jahren an selber Stelle mit dem weitgehend gleichen Team, so als sei auch die damalige Aufführung schon vom Ende des «Faust II» her gedacht gewesen.
Das gelingt dank des zentralen Elements in den Bühnenbildern beider Abende (Timo Dentler, Okarina Peters): einer Holzkiste, in der am Beginn von «Faust I» die Titelfigur zusammengedrängt kauerte, als Sinnbild eines Menschen, dem die Welt zu klein geworden ist (bzw. er ihr zu groß) und der sich in all seinem Bücherwissen lebendig begraben fühlt. Am Ende von «Faust II» ist sie dann der tatsächliche Sarg, in den der greise Faust, berauscht von den Visionen seiner Macht über die Elemente, einfach hineinkippt. (…) Sie ist auch Thron des Kaisers, Bühne für Fausts Gaukler-Auftritt bei Hof, der Ausguck-Turm seiner Raubritterburg, in die er die schöne Helena verschleppt, und vieles mehr.
Das klingt simpel, funktioniert aber bestens. Denn so wie die Kiste stets den Spiel- und Symbolcharakter der Szenerie betont, so entstehen auf der von Spiegelwänden umgebenen Felsenlandschaft mit Akteuren in hautfarbenen Kostümen Szenen, die deutungsoffen und konkret zugleich sind. (…) Mit diesem stets nachvollziehbaren, aber nicht auf platte Konsumierbarkeit heruntergebrochenen «Faust II» ist dem kleinen Haus, das auch «Faust I» wieder aufgenommen hat, ein großer Wurf gelungen.
Theatermagazin / Der Theaterverlag, Februar 2018, Andreas Jüttner
 



Peter Konwitschnys Boris Godunov Inszenierung in der Ausstattung von Okarina Peter und Timo Dentler wurde in riesiger Erfolg:

Brillant auch die folgenden Bühnenbilder von Timo Dentler und Okarina Peter: Das Kinderzimmer am Zarenhof ist ein klaustrophobischer Kasten, dessen goldener Wandbehang bei jeder Erschütterung grelle Lichtreflexe ins Publikum wirft. Und später ergötzen sich die mit Konsum ruhiggestellten Shopping-Queens und -Kings vor einer Einkaufswagen-Hüpfburg, auf der die Politik ihre entsprechend würdevollen Auftritte hat. Als der glücklose, von Meuchelmord-Vorwürfen psychisch zerrüttete Boris Godunow seinen Abgang macht, geht dem Bespaßungsgerät buchstäblich die Luft aus. Mittelbayerische Zeitung, 4. Oktober 2016, Juan Martin Koch

weitere Pressestimmen Boris Godunov


Einen großen Erfolg feierten Timo Dentler und Okarina Peter mit der Ausstattung von Zemlinskys DER ZWERG am Theater Chemnitz. Der Kritiker der FAZ schreibt begeistert:

Chemnitz geizt nicht und bringt die Oper DER ZWERG von Alexander Zemlinsky prächtigstmöglich heraus: Es war einmal eine nigelnagelneue Badewanne. Die stand auf silbernen Löwenfüßchen in einem kunterbunten Tulpenfeld. Über den wohlduftenden Schaumbläschen am schneeweißen Wannenrand sprachen die achtzehnjährige Infantin und der Zwerg gemeinsam über Liebe. Allein: Sie konnten zusammen nicht baden. Der Zwerg war viel zu hässlich.
Die Ausstattung von
Okarina Peter und Timo Dentler war wohl teuer, verdient aber einen Preis. Man sieht den Hof am „Geburtstag der Infantin“ (...) als Ringelreihen von Geschenkpaketen. Sie drehen sich auf der Bühne und noch einmal in sich selbst. In jeder Box steckt etwas anderes: ein Gipsschwan, auf dem die Infantin sich in lachsroter Seide räkeln kann, Elefantenstoßzähne mit Juwelenarmbändern, ein Bett mit zitronenfalterzarten Bezügen und eine rosa Riesentorte (…) Wenn der Zwerg in seinem geblümten Zweireiher die Treppe am Meer heruntersteigt und die Schönheit des Abends besingt, ist er stilistisch nicht weit weg von den weinenden Matrosen bei Gilbert & George. Diese farbenprächtigen Kostüme, diese ins Süßliche übersteigerte Bühnenwelt erzählen ja viel über einen krankhaften Konsumismus, aus dem die Menschen ihre Identität beziehen; über Ideale, nach denen sie ihr Äußeres optimieren; über Produkte, die die Phantasie in Vorgefertigtem ertränken.“ FAZ, 10. November 2015, Jan Brachmann



Timo Dentler und Okarina Peter waren verantwortlich für die Ausstattung von Peter Konwitschnys eindrücklicher Inszenierung der LADY MACBETH VON MZENSK am Kopenhagener Opernhaus:

"Eine ähnliche Klarheit – wenig Sentimentalität, dafür intensive Emotionen - zeichnet Konwitschnys Richtung, die Timo Dentlers schlichtes Bühnenbild und Okarina Peters kühne Kostüme verwendet, um das Drama mit unerschütterlichem Fokus zu projizieren. Die Bühne ist auf drei Seiten von einheitlichen quadratischen Fliesen gerahmt und wird von rechts nach links von einem Förderband durchkreuzt, dessen praktische Funktion es ist, den Sängern zu erlauben mit einer fixen Pose die Bühne zu betreten und zu verlassen; aber es symbolisiert auch die Gleichgültigkeit der Zeit gegenüber einzelnen Handlungen.“ Financial Times, 4. November 2014, Guy Dammann

Weitere Pressestimmen zu LADY MACBETH VON MZENSK
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Links
Semperoper Dresden
Trouble in Tahiti

Oper Bonn
Le nozze di Figaro

Volksoper Wien
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Boris Godunov

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Die Czardasfürstin

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Forza del destino

Oper Nürnberg
Boris Godunov

Staatsoperette Dresden
Le nozze di Figaro

Engagements Oper / Operette ab 2017 /18


September 2017
TROUBLE IN TAHITI |
Semperoper Dresden
Regie: Manfred Weiß

Januar 2018
LE NOZZE DI FIGARO |
Oper Bonn
Regie: Aron Stiehl

Februar 2018
DER OPERNBALL |
Volksoper Wien
Regie: Axel Köhler

April 2018
BORIS GODUNOV |
Göteborgs Operan
Regie:Peter Konwitschny

Juni 2018
DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN |
Staatsoperette Dresden
Regie: Axel Köhler

November 2018
IDOMENEO |
Theater Heidelberg
Regie: Peter Konwitschny