Aktuell




Bei den Bayreuther Festspielen 2021 sang Markus Eiche wieder mit großem Erfolg die Partie des Wolfram von Eschenbach in Richard Wagners Tannhäuser




Tonhalle Düsseldorf - Mahler - Des Antonius Fischpredigt - März 2021



Dass der Dirigent Adam Fischer, der Schlaue, an den Beginn seines jüngsten Menschenrechtskonzerts die „Fischpredigt“ von Gustav Mahler gesetzt hat, ist ein Trick, den nicht jeder auf Anhieb versteht. Diese kuriose Ansprache des Antonius von Padua aus dem Zyklus „Des Knaben Wunderhorn“ beleuchtet tief den Konflikt zwischen Wahrheit und Unverständnis, zwischen Botschaft und Taubheit, zwischen Anspruch und Verweigerung. Mahlers Ironie gilt den Kopfnickern und Bescheidwissern, die sich um Erkenntnis in Wirklichkeit nicht scheren.

Dieses feine Stück Musik, das manche in abgewandelter Form aus Mahlers 2. Symphonie kennen, trug jetzt in der Tonhalle der Bariton
Markus Eiche vor. Das Opus dauert zwar nur knapp vier Minuten, man kann es aber fürchterlich verderben. Ganz anders Eiche: Er fand die richtige Mischung aus Onkelhaftigkeit und scharfer Skizze, er sprang leicht in die Höhe und fühlte sich auch in der Tiefe wohl. Wenn Predigten nur öfter so kurz wären!
RP – online, 15. März 2021, Wolfram Goertz




Metropolitan Opera | Dezember 2019 | Rosenkavalier
Markus Eiche made an excellent debut as Herr von Faninal, Sophie’s overbearing father, with a powerful, granite baritone.
New York Classical review, Dec 14th, 2019, Eric C. Simpson

The supporting cast was strong, including Markus Eiche, a sturdy baritone in his Met debut as Faninal New York Times, Dec 16th, 2019, Anthony Tommasini

In the character of Faninal, Markus Eiche made a notable debut at the Met. His Faninal’s initial behavior coupled with his potent and aggressive vocalism toward his daughter mirrored Ochs’ behavior; one felt him dramatically as a double for Ochs, thus emphasizing the stakes for the young singers. But again, his big payoff at the end of the opera was to get to throw more vitriol in the third act, this time at Ochs’ reprehensible behavior. He did manage to draw a number of laughs from his panic attacks in both acts. opera wire, Dec 14, 2019, David Salazar



Bei den Bayreuther Festspielen 2019 übernahm der Künstler die Partie des Wolfram in der Neuinszenierung des TANNHÄUSER (ML Valery Gergiev,R Tobias Kratzer)

Markus Eiche singt den Wolfram mit warmem, perfekt sitzendem Bariton. BR Klassik, 27. Juli 2019, Bernhard Neuhoff

und Markus Eiche ist ein Wolfram mit feinem Bariton, ein Archivar des Scheiterns, der am Ende übrig bleibt. Hamburger Abendblatt, 26. Juli 2019, Monika Willer

And as Wolfram von Eschenbach, German baritone Markus Eiche beautifully sculpted his "song to the evening star." www.dw.com, July 26th, 2019, Rick Fuller


Fotos

Stacks Image 61
Stacks Image 67
Stacks Image 79
Stacks Image 69
Stacks Image 81
Stacks Image 64
Stacks Image 74

Audio / Video

Mito Chamber Orchestra - Seiji Ozawa - Beethoven 9. Sinfonie

Brahms Requiem mit dem Norske Solistkor

Franz Schreker
- Die Gezeichneten - 3 Akt Tamare: "Und wenn Du mich mordest…"

Johannes Brahms
aus "Die schöne Magelone"
Keinen hat es noch gereut…
So willst Du des Armen…

Presse

Die Meistersinger von Nürnberg - Bayerische Staatsoper

Manon Lescaut - Bayerische Staatsoper

Tristan und Isolde Wiener Staatsoper

Tannhäuser - Bayreuther Festspiele / Budapest / Düsseldorf

Capriccio - Wiener Staatsoper

Rosenkavalier - Wiener Staatsoper / MET

Peléas et Mélisande - Bayerische Staatsoper

Pressestimmen

Budapest Wagner Festival | 2018
The Wolfram of Markus Eiche was a model of sensitive delivery, as it had been in the previous act‘s Prize Song, the voice benefiting from his keen ear for colour and nuance. His “O du, mein holder Abendstern” was simple but affecting. Bachtrack, 18. Juni 2018, Alexander Hall

Ch. Gounod: FAUST | Valentin | Wiener Staatsoper | Januar 2018

  Allen voran glänzte Markus Eiche als Valentin, dessen fein geführter unforcierter Bariton in der Höhe geradezu tenoralen Glanz versprühte. Wiener Zeitung, 26. Januar 2018, Andreas Meier


Golgotha - Frank Martin - Tonhalle Zürich

Markus Eiche sang die fordernde Partie mit heller Strahlkraft, agiler Stimmführung und unerhörtert Ruhe im Leiden. Seine Worte hatten Gehalt und berührten. Zürichsee Zeitung, 15. April 2017, Sibylle Ehrismann

Profilierten Stimmklang steuert das Solistenquintett bei, besonders... und der Bariton Markus Eiche, der die Christus-Worte wie in Marmor meißelt. Neue Zürcher Zeitung, 12. April 2017, Martina Wohltat

Meistersinger – Rollendebüt Beckmesser - Bayerische Staatsoper

Dagegen zeigt Markus Eiche als Beckmesser, der sonst oft als tapsiger Vollidiot dargestellt wird, mit seiner Stimme und einem starkem Auftreten eine ganz neue Deutung. Aus dem widerlichen Nörgler wird auf einmal eine nahezu tragische Figur, die sich im goldenen Glitzerkostüm prostituiert - und furchtbar scheitert. Süddeutsche Zeitung, 18. Mai 2016 , Helmut Mauro

Markus Eiche war ein überraschend sympathischer, mitleiderweckender Beckmesser, also nicht der übliche Verlierertyp. BR2, 17. Mai 2016, Peter Jungblut

Markus Eiche gibt einen tragikomischen Sixtus Beckmesser, bei dem die Betonung durchaus auf dem Wort Tragik liegt. Präzise in seiner gesanglichen Polarisierung, der jeweiligen Situation entsprechend, zeigt er auf, dass dieser Stadtschreiber neben köstlich schrägen, karikaturhaften Auftritten auch schön gesungene Momente haben darf. Die Presse.com, 17. Mai 16, Josef Schmitt

Dafür zeigt das Haus auf den übrigen Positionen seine Perlen: ....vor allem Markus Eiche als Beckmesser zwischen Clooney-Gockeln und Schlagerfuzzi. Dass ihm dies nicht zur Karikatur missrät, spricht für die gestalterische Intelligenz dieses Ausnahmebaritons. Regisseur Bösch verlangt Eiche da einiges ab, vom Rollstuhlfahren über den Werbegesang auf wackliger Hebebühne bis zum finalen Amoklauf. Nürnbergs Merker als heimliche Mittelpunktsfigur? Merkur.de, 18. Mai 16, Markus Thiel

Markus Eiche singt und spielt glänzend. Sein Stadtschreiber in Nadelstreifen ist eine Gestalt der Urbanität. Beckmesser ist hier nicht von Natur aus eine Witzfigur , wie in einer alten Regietradition, die ihn zum Wiedergänger Mimes stempelte. Wagner deutsche Festoper ist eine Komödie, und der Merker macht sich selbst zum Narren: Der Verlierer im Gesellschaftsspiel ist der Hüter der Regeln. Bei Wagner verliert sich der Beckmesser am Ende im Volk, bei Bösch liegt er tot auf der Festwiesenbühne. Wie er im ersten Aufzug am Rand der Zunftsitzung steht und das Kinn in die Hand stützt, als wolle er nicht nur dem Regelwerk Geltung verschaffen, sondern aus das Menschentheater eines solchen Vereins studieren, hätte aus ihm auch der Theaterkritiker der „Nürnberger Nachrichten“ werden können. FAZ, 18. Mai 2016, Patrick Bahners

Cosi fan tutte - Wiener Staatsoper

Der Guglielmo ist Marcus Eiche in die Kehle gelegt. Er ist ein Stilist vom Feinsten. Der Online Merker, 12. Februar 2016, Elena Habermann

Das Wiener Rollen-Debut von Markus Eiche als Guillelmo mag für einige Opernfreunde ein Grund gewesen sein, die gestrige Vorstellung zu besuchen. Wer kam, wurde nicht enttäuscht. Gewiß, sein Vortrag vertrüge mehr Raffinement und manchmal auch Zurückhaltung, aber mit seiner mitreißenden Interpretation von »Donne miei, la fati a tanti« heimste der ansprechend spielende Deutsche den größten Applaus des Abends ein. Der Online Merker, 12. Februar 2016, Thomas Prochazka
Konstantin Unger Artists.Management
Scheffelstrasse 11
65187 Wiesbaden

Telefon: +49 611 51 0099 76
Mobile: +49 176 846 24 222

unger@ungerartists.com - Contact

www.ungerartists.com