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Nach einer internationalen Karriere als Bariton ist Thomas Mohr inzwischen im Tenor Heldenfach angekommen. Sein Repertoire reicht von Loge im RHEINGOLD über Max in FREISCHÜTZ, Florestan in FIDELIO, bis zu den Wagner Rollen wie PARSIFAL, LOHENGRIN, Siegmund WALKÜRE, Siegfried in SIEGFRIED und GÖTTERDÄMMERUNG.

In seinem Konzertrepertoire sind Beethovens 9. SINFONIE und MISSA SOLEMNIS, Elgars DREAM OF GERONTIUS, Mahlers LIED VON DER ERDE, Orffs CARMINA BURANA und Brittens WAR REQUIEM hervorzuheben.  
Thomas Mohrs Karriere führte ihn schon als Bariton in weltweit bedeutende Konzertsäle und an Opernhäuser wie die Bayerische Staatsoper München, das Opernhaus Zürich oder die Dresdner Semperoper. Thomas Mohr arbeitet mit so namhaften Dirigenten wie Kent Nagano, Nikolaus Harnoncourt, Gerd Albrecht, Lorin Maazel, Leonard Slatkin und Antonio Pappano sowie Christoph von Dohnányi, Rafael Frühbeck de Burgos, Bernhard Klee, Sir Georg Solti und Zubin Mehta zusammen. Nach seinem Debüt im Jahre 2000 mit dem Los Angeles Philharmonic Orchestra folgten Einladungen bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Boston Symphony Orchestra und zum Festival in Tanglewood/USA.

Nach seinem Fachwechsel zum Heldentenor setzte Thomas Mohr seine internationale Karriere besonders im Wagnerfach fort.

So feierte er u.a. an der Kölner Oper große Erfolge als Idomeneo sowie als Siegmund. In den darauffolgenden Jahren folgten die vielbeachteten Debüts als Parsifal am Theater Erfurt, Max im "Freischütz" in Köln und St. Gallen sowie als Loge im "Rheingold" in Leipzig. Er gastierte u.a. als Parsifal in Malmö und Poznań, als Loge in Minden, als Siegmund beim „Ring Halle Ludwigshafen“ und in Freiburg und Dijon (für konzertante Aufführungen des 1. Aufzugs), aber auch in der Operette beispielsweise als Eisenstein und Danilo in München, Dresden u.a. 2016 debütierte der Sänger mit überwältigendem Erfolg als Siegfried in der Leipziger „Götterdämmerung“, 2017 erfolgte sein bejubeltes Debüt als Siegfried („Siegfried“) im Mindener Ring, in welchem er im darauffolgenden Jahr als Siegfried in der „Götterdämmerung“ zu erleben war und damit in allen Teilen des „Rings“ mitwirkte. Im Sommer 2019 folgte die zyklische Aufführung des kompletten „Rings“. Im Konzertbereich sang Thomas Mohr Beethovens 9. Sinfonie u.a. in Tokio, der Hamburger Laeiszhalle sowie auf Tournee mit dem Kammerorchester Basel, Mahlers „Lied von der Erde", Schönbergs „Gurre-Lieder", Pfitzners „Von deutscher Seele", Mendelssohns „Lobgesang“ sowie Orffs „Carmina burana".

Pressestimmen

Oper Leipzig Lohengrin
Mit seinem dunklen, baritonalen Tenor gab Thomas Mohr einen starken Lohengrin, der sein Schicksal und das der anderen Figuren selbst in der Hand gehabt hätte, wäre er nicht als Mitglied der Gralsritter unterjocht worden. Mohr gibt den Eindruck, dass Lohengrin weiß, dass sein eigentlicher Gegenspieler nicht Telramund selbst, sondern Ortrud ist.... Durch Mohr hat man das Gefühl, dass Lohengrin ein starker und wirklich wohlwollender Charakter ist, der aus eigenem Willen gehandelt hätte, indem er bei Elsa geblieben wäre....
Das Opernmagazin, 25 November 2022, Daniel Floyd
 
Staatstheater Braunschweig - Die Walküre - Siegmund
Thomas Mohr zeigt mit machtvollen Wälse - Rufen Siegmunds neues Selbstbewusstsein. Sein Tenor ist herrlich direkt, höhensicher und unermüdlich. Aber, als ihm Walküre Brünnhilde den Tod verkündet, auch stell gefasst im Bekenntnis zu seiner Liebe für Sieglinde, die er für keinen Heldentraum tuschen will!
Braunschweiger Zeitung, 20. März 2023, Andreas Berger
 
Minden - Götterdämmerung - Siegfried
Hervorzuheben an dieser »Götterdämmerung« ist die Ausgeglichenheit des musikalischen und sängerischen Niveaus, weil sämtliche Darsteller äußerst engagiert und passioniert bei der Sache sind. Allen
voran gibt Thomas Mohr einen formidablen Siegfried, der klug disponierend formschön gestaltet, und das bis zuletzt. In seinem ausgewogenen Tenor findet sich an diesem Premierenabend nichts Forciertes oder Angestrengtes, vielmehr punktet er mit strahlen den Höhen, ist aber auch durchgehend zu lyrisch-nuanciertem Singen fähig. 
Das Opernglas, 10/ 2018, S. Barnstorf


Oper Leipzig - Victor Ullmann - Der Sturz des Antichrist
Die Opernwelt schreibt in Ihrer November Ausgabe:
 
Wie man einer Partie scharfe Kontur und gleißende Prägnanz verschaffen kann, zeigt hingegen beispielhaft Thomas Mohr (Regent) - und das obwohl er wegen eines Probenunfalls die Titelrolle vom Rollstuhl aus singen musste.
Opernwelt- Nov 21 - Karl Harb
 
Ludwig van Beethoven: Fidelio - Oper Bonn
 
Es bleibt [...] ein hervorragendes Sängerensemble. Allen voran Thomas Mohr in der Rolle des Florestan.
DW, 2.1.2020
 
Thomas Mohr gibt den verkümmernden Häftling Florestan; [...] Mohrs Kerkerarie zum Herzerweichen, - das  G O T T  über einige Takte gehalten - sehr eindringlich.
liveinderoper.com, 2.1.2020
 
Dazu stellen sich Thomas Mohr (Florestan), Mark Morouse (Pizarro) und  [...] Karl-Heinz Lehner nicht nur der Inszenierung, sondern erweisen sich als erstklassige musikalische Interpreten, obwohl ihnen die ungünstige Akustik der Bühnenlandschaft das musikalische Gestalten schwer macht.
Die deutsche Bühne, 2.1.2020
 
Sehr schön gesungen von Thomas Mohr als Florestan.
Deutschlandradio Kultur, 2.1.2020
 
Die musikalische Interpretation durch den ausdrucksstarken Tenor Thomas Mohr [...] war ganz große Klasse.
Generalanzeiger, 3.1.2020
 
Sein strahlender Heldentenor trägt die Befreiungsszene und das Chorfinale wesentlich.
Ruhrbarone, 3.1.2020

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